Spiegel Online: Ende des Baubooms erwartet - doch Hauskäufer leiden weiter

11.01.2018

Auf dem Immobilienmarkt ist eine Trendwende in Sicht: Der Boom beim Wohnungsneubau in Deutschland geht offenbar bald zu Ende. Nach Wachstumsraten von jährlich teilweise mehr als 10 Prozent dürfte der Zuwachs bei den Neubauten von Wohnungen "stark an Dynamik verlieren", heißt es in einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), aus der die "Süddeutsche Zeitung" zitiert.

Die Bauwirtschaft ist eine maßgebliche Triebfeder der deutschen Konjunktur. Im Jahr 2016 waren 278.000 neue Wohnungen errichtet worden, 2017 schätzungsweise 300.000. Im laufenden Jahr könnte die Zahl noch einmal steigen - auf bis zu 320.000 Wohnungen.

Die inflationsbereinigten Investitionen für den Wohnungsneubau aber dürften im laufenden Jahr nur noch um knapp 5 Prozent zulegen, heißt es in der Studie, die das DIW jedes Jahr im Auftrag des Bundesbauministeriums und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung erstellt. Im kommenden Jahr sei sogar nur noch eine Steigerung um knapp ein Prozent zu erwarten.

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