Strengere Energieauflagen beim Eigenheimbau

28.12.2015

Die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2014 für die Energieeinsparverordnung privater Neubauten tritt ab Januar 2016 in Kraft. Darin wurden die gesetzlichen Standardwerte für die energetischen Anforderungen von Neubauten verschärft – Bestandsimmobilien bleiben ausgenommen. Der zulässige Jahresprimärenergiebedarf – die Menge an Energie, die ein Gebäude für Heizung und Warmwasser benötigen darf – sinkt um 25 Prozent im Vergleich zur EnEV 2009. Daneben wird eine Optimierung der Dämmung um durchschnittlich 20 Prozent verlangt. Das Ziel für Immobilien und Umwelt dahinter ist, die EU-Gebäuderichtlinie umzusetzen, so dass 2021 ausschließlich Häuser errichtet werden, die als “Niedrigstenergiegebäude” gelten.

Tipp für Bauherren: Die Verordnung bedeutet Mehrkosten und unter Umständen bei Nichteinhaltung eine Verzögerung der Baugenehmigung. Es kann sein, dass man als Bauherr zusätzliche Kosten spart, wenn der Bauantrag noch 2015 eingereicht wird.

 

Quelle: www.vendomo.de


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