FAZ: Hauseigentümern droht Belastung

26.09.2016

Die Länder beraten über die drängende Reform der Grundsteuer. Mit einem Kompromissvorschlag will Thüringen die verhärteten Fronten aufbrechen. Wie auch immer die Einigung ausfällt: Wer schon lange Grundstücke und Gebäude besitzt, kann sich auf Mehrbelastungen einstellen.

Thüringen hat die Debatte um die Reform der Grundsteuer um ein weiteres Modell bereichert. Mit einem Kompromissvorschlag versucht das Land die verhärteten Fronten aufzubrechen. Zwar ist den Finanzministern seit langem klar, dass eine Neuordnung überfällig ist, aber bisher haben sie sich nicht zusammenraufen können. Eine Gruppe von Ländern plädiert dafür, sich an den realen Werten zu orientieren (Nordmodell). Eine andere Gruppe spricht sich dafür aus, die Steuer grundsätzlich anhand der Flächen zu berechnen (Südmodell). Thüringen schlägt einen Mittelweg vor: Danach würde sich die neue Grundsteuer aus einer wertorientierten Bodenkomponente und einem wertunabhängigen Gebäudeteil zusammensetzen.

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