Hauskäufern drohen weitere Preissteigerungen

28.04.2018

FrankfurtDie Lage am Immobilienmarkt verschärft sich für Investoren zunehmend. Nicht nur die Immobilien- und Grundstückspreise steigen trotz Warnungen vor Preisübertreibungen unentwegt. Auch wer ein Haus neu bauen will, muss mit immer höheren Baukosten rechnen.

Der Baubranche hingegen geht es im Moment so gut wie lange nicht: Die Bauaufträge nahmen im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent zu, zeigt eine Analyse des Beratungsunternehmens EY Parthenon. Inbegriffen sind sowohl Eigenheime, Geschosswohnungsbau als auch Nicht-Wohnungsbau. Das Marktvolumen belief sich 2017 auf 231,6 Millionen Euro. 2018 sei mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage zu rechnen.

Dabei arbeitet die Braubranche jetzt schon nahe ihrer Kapazitätsgrenze. Seit 2009 ist der Auslastungsgrad konstant gestiegen und hat derzeit einen Wert von knapp 78 Prozent erreicht. Seit Beginn der Statistik in den 1960er-Jahren sei der Wert nie so hoch gewesen wie derzeit, erklärt Axel Schäfer, Partner bei EY Parthenon. Eine hundertprozentige Auswertung sei theoretisch nur möglich, wenn alle befragten Betriebe gleichzeitig voll ausgelastet wären – ein Umstand, der in der Praxis aber nicht eintreffe. „Die Auslastung war sogar während des Baubooms zu Wiedervereinigungszeiten mit 70 Prozent deutlich geringer“, sagt Schäfer zur Analyse, die dem Handelsblatt vorab vorliegt.

Auszug aus www.Handelsblatt.de

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