MeineImmobilie.de: Wann das vererbte Eigenheim steuerfrei bleibt

15.02.2017

 

Bei Kindern und Enkeln allerdings gilt eine Beschränkung auf 200 Quadratmeter. Und es müssen noch andere Voraussetzungen erfüllt sein.

Wer sein Eigenheim steuerfrei vererben oder verschenken will, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Er muss sein Eigenheim vorher selbst bewohnt haben, und zwar nicht nur als Feriendomizil, sondern ständig.

Sogar die Erben müssen darin wohnen bleiben - und zwar für mindestens 10 Jahre. Nur ein notwendiger Umzug ins Pflegeheim ändert nichts an der Steuerfreiheit. Dagegen unterwirft das Finanzamt bei einem berufsbedingten Umzug die Immobilie dann doch noch der Erbschaft- und Schenkungsteuer.

Bis zu 200 Quadratmeter bleiben für Kinder steuerfrei 

Dagegen kommt es nicht auf die Ausstattung der Immobilie an. Für ein bescheidenes Appartement in einer Wohnanlage gelten damit die gleichen Regeln wie für eine luxuriös ausgestattete Villa. Ist der eigene Ehepartner Erbe oder Schenkungsempfänger, dann spielt auch die Wohnfläche keine Rolle.

Anders sieht es dagegen bei den eigenen Kindern bzw. nach deren Tod bei deren Kindern aus. Steuerfrei bleiben hier nur Immobilien mit einer Wohnfläche von 200 Quadratmeter oder weniger.

Aber was heißt das konkret? Wie wird die Steuer ermittelt, wenn die Wohnfläche über der 200-Quadratmeter-Grenze liegt? Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, wie das Finanzamt dann vorgeht.

Erbschaft- und Schenkungsteuer: Es zählt nur der anteilige Wert

Angenommen, ein Mann vererbt seine 250 Quadratmeter große Immobilie an sein einziges Kind. Der Verkehrswert dieser Immobilie beläuft sich auf eine Million Euro, und das Kind bewohnt diese Immobilie tatsächlich für mindestens 10 Jahre selbst.

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