Sonnige Zeiten am Häusermarkt

05.04.2017

Vor einem Monat hieß es noch, die Luft entweiche langsam aus dem Markt und auch von einer Trendwende war die Rede, als der Klimaindex zum fünften Mal hintereinander gesunken war. Zumal es bei anderen Klimaindizes heißt: drei Mal minus und die Trendwende ist da. Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo spürt, dass die Zurückhaltung in der Branche allerorten wächst. „Es wird nicht mehr alles gekauft.“ Das spricht dafür, dass die Käufer weniger Risiken eingehen wollen.

In der Branche wird seit Monaten diskutiert, ob die Investoren in einer Situation wie dieser mehr oder weniger Risiko eingehen werden. So waren auf der alljährlichen Immobilienfrühjahrsmesse Mipim vor drei Wochen Argumente für das eine, wie das andere Verhalten zu hören. Eine These lautete: Der Verfall der Mietrenditen, der 2017 weitergehen werde, provoziere dazu größere Risiken einzugehen. Sie würde bestätigt, wenn mehr nicht voll vermietete, nicht fertiggestellte oder mit Baumängeln behaftete Objekte gekauft würden und das womöglich noch außerhalb der Innenstädte der bekannten Metropolen.

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